Quantentheoretischer Zugang: Difference between revisions

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==Beispiel für gemischten Zustand==
==Beispiel für gemischten Zustand==
<math>{{H}_{s}}\left| n \right\rangle ={{\varepsilon }_{n}}\left| n \right\rangle </math>: einfach machen
Photon: mit Polarisation
<math>\uparrow ,\to </math> = 2 Zustände  <math>\left| n=1,2 \right\rangle </math>
<math>\left| {{\Psi }_{i}}\left( t \right) \right\rangle =a\left( t \right)\left| \to  \right\rangle +b\left( t \right)\left| \uparrow  \right\rangle </math>
<math>\left| {{\Psi }_{i}}\left( t \right) \right\rangle </math> wird druch
Zustände <math>\uparrow ,\downarrow ,a,b:{{a}^{2}}+{{b}^{2}}=1</math> sind alle Möglich.
===reiner Zustand===
reiner zustand
<math>{{\rho }_{\text{rein}}}=\left| {{\Psi }_{i0}} \right\rangle \left\langle  {{\Psi }_{i0}} \right|</math>
für festes a,b
<math>\begin{align}
  & {{\rho }_{\text{rein}}}=a\left| \to  \right\rangle +b\left| \uparrow  \right\rangle +{{\left( a\left| \to  \right\rangle +b\left| \uparrow  \right\rangle  \right)}^{*}} \\
& ={{\left| a \right|}^{2}}\left| \to  \right\rangle \left\langle  \to  \right|+a{{b}^{*}}\left| \to  \right\rangle \left\langle  \uparrow  \right|+b{{a}^{*}}\left| \uparrow  \right\rangle \left\langle  \to  \right|+{{\left| b \right|}^{2}}\left| \uparrow  \right\rangle \left\langle  \uparrow  \right|
\end{align}</math>
mit a,b beliebig <math>{{\left| a \right|}^{2}}+{{\left| b \right|}^{2}}=1</math> z.B
<math>a=b=\frac{1}{\sqrt{2}}\,\,\text{oder}\ a=1,b=0</math> ... alles reine Zustände
===gemischter Zustand===
<math>\rho =\sum\limits_{i}{{{w}_{i}}\left| {{\Psi }_{i}} \right\rangle \left\langle  {{\Psi }_{i}} \right|},\ \quad \left| {{\Psi }_{1}} \right\rangle =\left| \to  \right\rangle ,\quad \left| {{\Psi }_{2}} \right\rangle =\left| \uparrow  \right\rangle ,\quad {{w}_{1}}={{w}_{2}}=\frac{1}{2}</math>
dann ist
<math>\rho =\frac{1}{2}\left( \left| \to  \right\rangle \left\langle  \to  \right|+\left| \uparrow  \right\rangle \left\langle  \uparrow  \right| \right)</math>
wie kann man geschickt zwischen reinen und gemsichten <math>\rho</math> unterscheiden?
Läuft über Spur (Übungsaufgabe)
((LÖSUNG <math>\rho^2<1</math> :gemischt sonst rein))
immer noch nicht bekannt <math>w_i</math> 's --> ausrechnen für bestimmte experimentelle Bedingungen
==Aufgaben der statistischen Physik==
3wichtige
* dynamische Gelichungen für <math>\rho_{n,n'}(t)</math> um den statistischen Operator <math>\rho(t)</math> zu bestimmen <math>\left\langle {{O}_{s}} \right\rangle =\operatorname{Tr}\left( \rho \left( t \right){{O}_{s}} \right)</math>  bei externen Feldern
* Anfangsbedinugungen <math>\rho_{n,n'}(t=0)</math> festlegen vor Einschalten externer Felder
* Methoden finden die Umgebung in den Anfangsbedingungen durch wenige Parameter in <math>\rho_{n,n'}(t=0)</math>  einzubauen (z.B. Temperatur)
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Revision as of 09:51, 30 August 2010


{{#set:Urheber=Prof. Dr. A. Knorr|Inhaltstyp=Script|Kapitel=2|Abschnitt=1}} Kategorie:Thermodynamik __SHOWFACTBOX__


Einteilchenzustände im Kasten

Betrachte Gase, also Teilchen im Kasten, auch möglich Mödell für Festkörper: Kastne mit Länge L und Energiedifferenz Δϵ V=L3 (Volumen) Die Dichte des Energienivieaus ist bestimmt durch die Länge L. H=p22m+VKasten(r) für unendlich hohe Wände Einteilchenfunktion φn(r)=2Lsin(nxπLx)2Lsin(nyπLy)2Lsin(nzπLz) mit n=(nx,ny,nz);ni=1,2,... und Energieeigenwerten εn=π22mL2(nx2+ny2+nz2) Diracschreibweise: Zustand nur durch Qantenzahlen chartisiert φn(r)=r|n|n(3-Quantenzahlen)

Großer Kasten, dichtliegende Zustände

in einem großen Kasten sollen die Randbeingungne nicht so wichtig sien, Modell für makroskopischen Körper, nehmen periodische Randbedingungen φn(x=0,y,z)=φn(x=L,y,z)xi periodisch angeordnete Kästen nebeneinander

Ansatz:

freie Teilchen im Kasten: eik.r


eik.r=eik.(r+L),L=(L,L,L)eik.r=1 w a¨ hlenki=(kx,ky,kz):ki=2πLmi,mi

Damit sind die Quantenzahlen k_i im großen (makroskopischen) Kasten festgelegt als: φk=1Veik.r,ki=2πLmi,mik.r=ikixi man kann mit den ebenen Wellen besser als mit den Sinusfunktionen rechen, weil: man oft Quantenzahlen bzw. Zuständer zählen mus (wie in der klassichen Statiski beim Würfel =6)

k's zu zählen ist oft leichter als n's z.B Zust a¨ nde... s...


k3-Dim Raum=kΔ3kΔ3kΔkxΔΔkyΔkz=(L2π)3kΔ3k(L2π)3d3k



Δk sind dicht ~ 1L Summe über die k-Quantenzahlen werden also

So übersetzt:k(L2π)3d3k

Vielteilchenzustände

Kasten mit vielen Teilchen, wovon wird der Gesamtzustand abhängen?

  • N-Teilchenzahl , wie sind die Teilchen auf die Einzeichenzustände verteilt

-> nur Quantenzahlen der Einteilchenzustände verwenden wenn Wechselwirkungsfreies Gas

Hamiltonfunktion, Eingenwertproblem:

H=iHi;Hi=pi22m+VKasten(ri) i: Teilchennummer

HΨn,N({ri}alle Koordinaten)=εn,NΨn,N({ri}) mit Quantenzahln n

-> in einem nicht WW. System sind die Lösungen durch Produktzustände{{#set:Fachbegriff=Produktzustände|Index=Produktzustände}} aus 1-Teilchenwellenfunktionen gegeben, die Einergie ist gegegeben durch die Summe aller besetzten Zuständer (Quantenmechanisch) εn,N=i=1Nεn(i) wobei εn(i) die Einteilchenenergie mit 3 Quantenzahlen ist Vorläuftig : Ψn,N({ri})=φn(1)(r1)φn(2)(r2)φn(N)(rN)

aufgrund der Ununterscheidbarkeit der Teilchen sollte

|Ψ(X1XiXjXN)|2=|Ψ(X1XjXiXN)|2

die Invarianz von Messgrößen gegen Vertauschung von Teilchenkoordinaten gegeben sein Xi=(ri,si)

Das geht für: Ψ(X1XjXiXN)

Beide Lösungen werden realisiert und als symmetrisch{{#set:Fachbegriff=symmetrisch|Index=symmetrisch}}(+) und antisymmetrisch{{#set:Fachbegriff=antisymmetrisch|Index=antisymmetrisch}}(-) bezeichnet:

Fermionen (-)
antisymmetrisch sind Teilchen mit halbzahligem Spin
Bosonen (-)
symmetrisch sind Teilchen mit ganzzaligem Spin (Spin-Statistik Theorem (W Pauli 1940))

{{#set:Definition=Fermionen, Bosonen|Index=Fermionen, Bosonen}}


Das heißt: wenn man mit Vielteilchensystenem arbeitet muss man immer die richtige Symmetrie der Wellenfunktion gewährleisten.

(klassich: Grenzfall beider T)


Beispiel:2 Teilchen

i=1,2;n=a,b vorläuftigΨ=φa(x1)φb(x2) Erfüllt die Schrödingergleichung aber nicht die Symmetrie Daher (Anti)symmetriesierung durch ΨF/B=12(φa(x1)φb(x2)φa(x1)φb(x2)) wobei 12 der Normierungsfaktor ist.

((3 Teilchen als Übung))

Interpretation:

  • In einem fermionischen System können nicht 2 Teilchen im selben Zustand sein (a=b) --> Pauliprinzip
  • In einem bosonischen System kann man durchaus mehrer Teilchen in dem selben Zustand haben. (lustiger Fall k_i=0 --> Bosekondensation)

--> völlig unterschiedliches Verhalten der makroskopischen Größen weil die mikroskopischen Verteilungen anders sind.

  • allgemin Ansätzte für N-Teilchen

ΨB=1NTeilchenzahlwg Normierung!1kKNk!wenn nur die Orbitale φkk<N besetzt weil mehrerTeilchen in einem Orbital sitzenso steht Nk f u¨ r die Zahl derTeilchen in dem OrbitalPP(φn1(x1)φnk(xk)φnN(xN))Zumme u¨ ber alle Permutationen

ΨF=1N!Psign(P)P(φn1(x1)φnk(xk)φnN(xN))Anzahl der Vertauschungen um die Permutation zu konstruieren mal (1)

recht komplizierte Schreibweise: besser Diracschreibweise für eine übersichtliche Darstellung.

jeden möglichen Zustand als Konfiguration vorstellen

Bild:Fermi-Bose aus einer Konfiguration kann man diesen Zustand im Diracbild schreiben als:

Ψn,N({ri})=ri|N,n|N,n


|N,n=? ist gekennzeichnet durch

  1. die Gesamtteilchenzahl N
  2. wo man die Teilchen sitzen hat n


|N,n=|n1n2nknNN1N2NkNN=|N1N2NkNN


nk als Quantenzahl mit Nk Teilchen


2 Bosonen |1,1oder|0,2oder|2,0 2 Fermionen |1,1

verschiedenen Symmetrien/ Spin erzeugt verschiedene Zustandszahlen, die in Analogie mit klassischen Würfel (6) die makroskopischen Eigenschaften bestimmen.

Es gibt 2 Sorgen von Bosonen:

massive Bosonen{{#set
Fachbegriff=massive Bosonen|Index=massive Bosonen}} : Masse beliebig z.B. Atom Molekül, \alpha-Teilchen
masselose Bosonen{{#set
Fachbegriff=masselose Bosonen|Index=masselose Bosonen}}: z.B. Photon, Ponon, etc (Quantenanregung von Feldern)

man kann sich H anschauen:

HN0 -->massive Bosonen


HN=0 -->masselose Bosonen


HN:=μ chemisches Potential

{{#set:Definition=chemisches Potential|Index=chemisches Potential}}


muss am Beispiel später klargemacht werden.


massive Bosonen
μ0
masselose Bosonen
μ=0

Wechselwirkung von System und Umgebung

System und Umgebung auf das System wirken externe Felder (hα) und die Umgebung oder Bad enstpricht einem großen Puffer

H=Hges=HSSystem+HBBad+HSBWechsel-wirkung+HSα(t)externe Felder die auf das System wirken

"Modifikation" der Schrödingergleichung aufgrund der Umgebung im Allgemeinen: itχ=Hχ (immer richtig)

Annahme

System
HS|n=εn|n
Bad
HB|b=εb|b

Problem gelöst. System bespielsweise H-Atom Bad bespielsweise harmonischer Oszillator mit dichten Energiespektren

ABBILDUNG

"System soll die Temperatur des Bades annehmen aber soll Bad nicht stark beeinflussen"

χ hängt noch vom Bad/Systemkoordinaten ab χ=n,bcn,b(t)|n|b

Spannt den ganzen Raum auf |n, |b abstrakte Vielteilchenzustände wollen Systemgröße beobachten

Observable des Systems O_s wirkt nicht auf |b, nur auf |n's:


χ|Os|χ=n,nb,bc*n,bcn,bn|b|OS|bδb,b|n=n,nbc*n,bcn,bρn,nMatrixhier findet sich Umgebung wiedern|OS|n



ρn,n wird Dichtematrix genannt oder Matrix des statistischen Operators ρ mit den Matrixelementen ρn,n

{{#set:Definition=Dichtematrix|Index=Dichtematrix}}

--> führe statistischen Operator{{#set:Fachbegriff=statistischen Operator|Index=statistischen Operator}} ein

Erwartungwert in System mit Umgebung:

χ|OS|χ=n,nn|ρ|nn|OS|n mit

1=n|nn|



OS=nn|ρOS|nTr(ρOS) ist die Mittelungsformel der statistischen Physik.

{{#set:Definition=Mittelwert|Index=Mittelwert}}


statistischer Operator

Frage: Was kann man über ρ herausfinden?

kann 2 Eigenschaften ρn,n=bc*n,bcn,b


wenn man diagonalisiert, so bleiben die Eigenschaften

Tr(ρ)=iwi=1wi[0,1],it|Ψi=(HS+HSα)|Ψi


es existiert die Diagonaldarstellung

ρ=wi|ΨiΨi|Systemwellenfunktionen


Bemerkungen

Interpreatation

Interpreation von \rho

in Diagonaldarstellung

OS=Tr(ρOs)=nn|ρOs|nn vollst. System imVielteilchenraum des Systems=nn|iwi|ΨiΨi|ρOs|n=iwiΨi|n|nn|1Os|Ψi=iwiΨi|Os|ΨiErwartungswert einerGr o¨ sse, bei der sich das System im Zustand |Ψi befindet

wi werdeb als Wahrscheinlichkeiten mit der ein Zustand |Ψi realisiert wird interpretiert.


OS klassich Mittelung aller möglichen Erwartungswerte der "normalen" Quantenmechanik.

i Mittelung über das besprochene Ensenble

Jedes Ensenblemitglied trägt mit der Wahrscheinlichkeit wi zum Meßergebnis bei.


Zeitabhängigkeit

wi= Zeitlich konstatn, weil \rho(t) wird über die Wellenfunktion |Ψi(t) vermittelt (Schrödingerbild) d.h. die w_i sind durch Anfangsbedingungen vorgegeben. zB. w_i fest durch Präperation von t=0 S


Reine und gemischte Zustände

reiner Zustand |Ψi0 ist System, dass sich iohne Einwirkung der Umgebung entwickelt wi0=1 , alle anderen wi's sind 0

Setzt exakte Präperation der Anfagnsbedingungn durch Messung voraus!

ρrein=|Ψi0Ψi0|


{{#set:Definition=reiner Zustand|Index=reiner Zustand}}

Dies geht aber im allgemeinen nicht, deswegen muß man

quantenmechanisches Gemisch betrachten mit vielen wi0

z.B. Präperation bei kontinuirlichem Spektrum nicht möglich


ρgemisch=iwi|ΨiΨi|


{{#set:Definition=gemischter Zustand|Index=gemischter Zustand}}


Eingenwertgleichung

Lösung der Eigenwergleichung für \rho :

ρ|r=r|riwi|ΨiΨi||r=r|r|r|iwir||ΨiΨi||r=r daraus folgt

  1. wi1, |r|Ψi|21 somit 0r1
  2. riwir||ΨiΨi||r=rriwi={r}r{r}r=1


Eigenwerte von ρ sind von 0 bis 1 und ergeben in ihrer Summe 1.

Beispiel für gemischten Zustand

Hs|n=εn|n: einfach machen

Photon: mit Polarisation , = 2 Zustände |n=1,2

|Ψi(t)=a(t)|+b(t)|


|Ψi(t) wird druch Zustände ,,a,b:a2+b2=1 sind alle Möglich.

reiner Zustand

reiner zustand ρrein=|Ψi0Ψi0|

für festes a,b

ρrein=a|+b|+(a|+b|)*=|a|2||+ab*||+ba*||+|b|2||

mit a,b beliebig |a|2+|b|2=1 z.B a=b=12odera=1,b=0 ... alles reine Zustände


gemischter Zustand

ρ=iwi|ΨiΨi|,|Ψ1=|,|Ψ2=|,w1=w2=12

dann ist

ρ=12(||+||)


wie kann man geschickt zwischen reinen und gemsichten ρ unterscheiden? Läuft über Spur (Übungsaufgabe)

((LÖSUNG ρ2<1 :gemischt sonst rein))

immer noch nicht bekannt wi 's --> ausrechnen für bestimmte experimentelle Bedingungen

Aufgaben der statistischen Physik

3wichtige
  • dynamische Gelichungen für ρn,n(t) um den statistischen Operator ρ(t) zu bestimmen Os=Tr(ρ(t)Os) bei externen Feldern
  • Anfangsbedinugungen ρn,n(t=0) festlegen vor Einschalten externer Felder
  • Methoden finden die Umgebung in den Anfangsbedingungen durch wenige Parameter in ρn,n(t=0) einzubauen (z.B. Temperatur)


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